In dieser subtilen Praxis verweilen wir länger in den Asanas, um tiefer liegende Schichten und Energiebahnen zu erreichen, die sonst oft unberührt bleiben. Diese Ausbildung basiert auf den 5 Elementen, den Wandlungsphasen der Traditionellen Chinesischen Medizin, der Lehre der Energie Qi und der Meridiane und des Ausgleichs von Yin und Yang.
Kraft schöpfen in einer hektischen Welt: Yin Yoga schenkt uns in Zeiten des Chaos und Zeit- und Leistungsdrucks die Wohltat der Weichheit, des Loslassens und der Ruhe. Es ist eine Investition in die Zukunft, die Frieden, Erholung und Selbstfürsorge ermöglicht.
Tiefgreifende Regeneration und Heilung: Yin Yoga geht über die Oberfläche hinaus und kann lebenswichtige Regenerationsprozesse aktivieren, die Selbstheilungskräfte stärken und Blockaden auf körperlicher, energetischer und geistiger Ebene lösen. Die Stille, die wir in der Praxis finden, kann voller Antworten sein und du kannst sie entdecken. Dem eigenen Körper lauschen und sich von der Vorstellung lösen, eine bestimmte Form erfüllen oder erreichen zu müssen.
Yin Yoga Lehrer*in werden oder die eigene Praxis vertiefen: Erlerne und erlebe die Yoga Praxis der Stille durch Selbsterfahrung und Wissen und schenke deinen zukünftigen Schülern oder dir selbst Zeit, Ruhe und das sich Bewusstwerden des eigenen Körpers.
Kann ich in der Yin-Ausbildung auch teilnehmen, wenn ich gar kein*e Lehrer*in werden möchte?“
Meine ehrliche Antwort darauf ist: Ja. Unbedingt.
Die 100h Yin Yoga Ausbildung The Roots of Yin Yoga ist kein Raum, der nur für Menschen gedacht ist, die später unterrichten wollen. Sie ist ein Raum für alle, die neugierig sind. Für alle, die spüren, dass Yin Yoga mehr ist als lange gehaltene Positionen und die verstehen möchten, warum diese Praxis so wirkt, wie sie wirkt.
In Yin Yoga steckt eine enorme Tiefe an Wissen:
über Anatomie und Gewebe, über Nervensysteme und Regulation, über funktionelle Bewegung, Belastbarkeit und Anpassung. Wir schauen uns Zusammenhänge an, die man in regulären Klassen oft nur erahnt und das nicht, weil sie geheim wären, sondern weil dort schlicht der Raum fehlt, sie wirklich zu entfalten.
Viele Teilnehmende kommen aus einer langjährigen Schülerpraxis. Sie haben Erfahrung auf der Matte, kennen ihren Körper, ihre Grenzen, ihre Fragen. Genau das ist kein Nachteil im Gegenteil: Der eigene Yogaweg wird hier nicht ersetzt, sondern ergänzt.
Theorie trifft auf gelebte Praxis. Beobachtung trifft auf Verständnis. Und plötzlich ergeben Dinge Sinn, die vorher nur „gefühlt“ waren.
Mir ist wichtig zu sagen: Du musst nichts werden wollen.
Du musst kein Ziel verfolgen, kein Zertifikat rechtfertigen, keine Rolle annehmen.
Du darfst einfach lernen, aus Interesse, aus Freude am Verstehen, aus dem Wunsch heraus, deine eigene Praxis bewusster und informierter zu gestalten.
Wenn du also spürst, dass du tiefer gehen möchtest, ohne einen Lehrerinnenweg einzuschlagen, dann bist du hier richtig. Entwicklung ist kein exklusiver Raum. Sie gehört allen, die sich dafür interessieren.